Babypartys und anderer komische Dinge

Nein, keine Angst.

Wir hetzen jetzt nicht gegen diese ganzen „neuen Partys“, die hier seit ein paar Jahren vom großen Ozean rüber schwappen. Wir wollen nur mal kritisch hinterfragen …

„Oh nein!.. schallte es aus dem Wohnzimmer. „Diese Ballons passen jetzt gar nicht zum Rest der Deko!“ … und schon wurden sie beiseite gelegt. Kopfschütteln stand ich daneben. Ja, ich hatte mein 1. Mal. Meine 1. Babyparty. Und das als Mutter zweier erwachsener Kinder. Schon Wochen zuvor staunte ich nicht schlecht, was es da alles bei der Vorbereitung einer solchen Party zu beachten gab. Deko, Zelte, Tische, Aufbauteam, Abbauteam, Dekoteam, usw. wurden eingeteilt. Die Buffetliste machte einem Sternerestaurant schwer Konkurrenz und die Windeltorte entsprang quasi aus einem Windeltortenmagazin für Profis. Natürlich fand ich es sehr bewundernswert, was die Freundinnen für die werdende Mutter alles auf die Beine stellten, um sie kurz vor der Geburt zu überraschen. Aber ständig schwang der Gedanke hinterher: „Was macht ihr erst, wenn das Baby auf der Welt ist?“
Und im nächsten Augenblick erinnerte ich mich an die schrecklichen Kindergeburtstagspartys. Das waren damals quasi unsere „Gute Mütter zeichnen sich dadurch aus, dass sie spektakulärerer Kindergeburtstage für die Kinder geben als die Nachbarin!“ – Challenge . Jede Mutter musste die andere übertreffen und noch ein „Event“ draufsetzen. Keine Sorge, meine Kids hatten auch immer coole Partys, aber immer mit viel Spaß und „handgemacht“. Wir waren noch die eigenen Animateure und engagierten niemanden dafür. Wir setzen auf die „alten Klassiker“ wie Topfschlagen und Blindekuh und waren die Helden. Ganz im Gegensatz zu meinen Mitmüttern. Da wurden Zauberer eingeflogen, Ponys standen auf der Wiese vorm Haus und jedes Kind kam mit mehr und teuren Geschenken heim, als es hingegangen war … ich sage euch, es war einfach nur schrecklich.

Und jetzt beginnt dieser Wahnsinn quasi schon vor der Geburt?! Unfassbar. Zumindest für mich. Als ich dann noch erfuhr, dass für die nächste werdende Mutter die Woche drauf eine „Gender release“ Party gegeben wird (ich gebe zu, ich habe erst einmal nachgegoogelt, was das überhaupt ist), fiel ich vom Glauben ab, als ich hörte, was da gemacht werden sollte: Alle Mädels und die komplette Familie werden an einem nahegelegenen See eingeladen, dort dürfe man aber nur erscheinen, wenn man sich vorher die Haare entweder rosa oder blau (je nachdem was der eigenen Tipp war) besprüht. Wenn nicht wird es noch an Ort und Stelle vollzogen. Am See steht dann ein Heißluftballon bereit. Der steigt dann in die Luft, wenn alle da sind. Unten warten dann die werdenden Eltern mit allen ihren Lieben, die natürlich noch nicht wissen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Dann Auftritt der Sängerin, die sich die ganze Zeit im Ballon verstecken wird und nun das Lied singt: „ Wenn du da bist!“ (PUR). Und dann, während des Refrains öffnen sich beim Ballon die Beschwerungssäcke und enthüllen mit farbigen (rosa oder blau) Blumen das Geschlecht, die dann sanft zu Boden fallen und die Babygemeinschaft mit ihrer Farbenpracht dann hoffentlich beglückt.

PUHHHH….früher waren wir einfach nur glücklich, dass wir überhaupt ein Baby bekamen, noch glücklicher, wenn es gesund zur Welt kam und noch glücklicher, wenn es eine Lieblingsfrau wurde. Kleiner Scherz 😉

Ach meine Lieblingsfrauen. Natürlich dürft ihr jede Party so feiern, wie ihr möchtet. Aber vielleicht überdenkt ihr die ein oder andere „Party-Gestaltung“. Falls ihr ein paar Anregungen wollt, wie ihr so eine Babyparty auch gestalten könnt, dann ladet euch doch statt die klassische „To-do-Liste“ doch lieber die Lieblingsfrauen-Liste runter und setzt sie um …. (bald hier als Download erhältlich)

Viel Spaß! Auf unsere Kinder!!!
Eure Bonnie KESS

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