Baby da und Deine Welt ist auf einmal anders

Wir schreiben Dezember.

Im Ofen vor mir flackert das Feuer. Meine Hand streichelt zärtlich über einen großen Babybauch. Die Uhr schlägt Mitternacht und mit ihr läutet sie ein neues Leben ein. „Happy Birthday mein Kleiner!“ höre ich mich leise wispern. Und dann ab da wusste ich: Ab heute wird nichts mehr wie vorher sein.
Und wenige Stunden später war nichts mehr wie vorher.

Glaubst Du nicht? Dann frage einmal alle Mütter dieser Welt 😉 Man kann es nicht beschreiben, was in diesem Augenblick der Geburt passiert. Es ist einfach alles anders. Deine Uhr tickt auf einmal anders. Ab da dreht sich alles um dein Baby und ab da dann Dein Leben lang …

An dieser Stelle wollen wir auch nicht zu viel verraten. Können wir auch nicht bzw. steht uns auch nicht zu. Denn jeder empfindet die Zeit nach der Geburt anders. Lebt sie anders. Spürt sie anders.
ABER! Es wird anders 😉 Und dann?
Wie geht man nun damit um? Natürlich hatte man 9 Monate Zeit, sich darauf vorzubereiten. Natürlich hat man sich schon einen perfekten Plan vorbereitet, wie man den Neuankömmling ins Leben integriert. ABER auch da sei verraten: Du machst die Rechnung immer ohne Dein Kind. Du kannst Dir noch so sehr vorstellen, wie es werden wird. Den Weg entscheidet immer Dein Kind. Es entscheidet, wie lange es schläft, wann es Hunger hat, wann es Schmerzen hat, wann es spielen will … Und Dir bleibt nichts weiter übrig, als Dich diesem Rhythmus anzupassen … oder auch NICHT! Denn nun sind wir wieder ein bisschen provokativ und sagen: Du bist die Mutter, Du bestimmst wo es lang geht! Du entscheidest, wie Du Dein Kind begleiten möchtest, mit welchen Gefühlen es aufwachsen soll, welche Worte in sein Gehör dringen, welche Erinnerungen es später an seine Kindheit hat, und und und …

Selbstverständlich gehört es dazu, dass ihr EUREN Rhythmus findet. Dein Kind darf sich Deinem Leben anpassen und Du darfst Dich seinem Leben anpassen. Nur dann werdet ihr zusammen ein wunderbares Leben verbringen, da ihr euch beide wohl damit fühlt. 
Aber was heißt das nun im Alltag?

Hier ein paar Beispiele:

Wie meine Kids klein waren, machte ich immer den Haushalt wären sie schliefen. Dazu gehörte auch das Staubsaugen! Ja, auch in den Räumen in denen sie schliefen. Natürlich gefiel es ihnen am Anfang nicht so. Und viele andere Mütter verstanden es überhaupt nicht, warum ich hier keine Rücksicht nahm. Schließlich wolle ich doch auch in Ruhe schlafen können. Darauf erwiderte ich dann: Ja, nachts möchte ich auch in Ruhe schlafen. Da bekommen auch meine Kinder den wohlverdienten erholsamen Schlaf. Aber tagsüber habe ich ein Leben zu managen. Und daran müssen sich nun mal die Kids gewöhnen. Und das taten sie auch. Das positive daran war, dass ich meine Kids überall mit hinnehmen konnte, da sie egal welcher Geräuschpegel im Hintergrund war, ruhig schlafen konnten. Somit hatte ich die Möglichkeit wiederum schöne Dinge zu erleben, die mir wiederum Kraft und Energie für meine Kinder gaben. An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich natürlich nicht immer gesaugt habe, wenn meine Kids schliefen. Sehr oft saßen sie auf dem Staubsauger und ließen sich während der Hausarbeit durch die Wohnung ziehen 😉
Fazit dieses Beispiels: Integriere Deine Kids in Deinen Alltag!

Leider stelle ich immer wieder fest, dass die meisten sich aber von ihrem Kind lenken und leiten lassen. Und dann wundern sie sich, dass auf einmal alles anders wird 😉
Hier auch ein Beispiel: Wir schreiben die Zeit kurz nach den Lockerungen der Pandemie: Nach langer Zeit wieder Freunde treffen – natürlich mit Abstand! Darunter war auch eine junge Mutter, die es genau anders rum macht. Sie richtet ihr Leben nach dem Kind. Versucht Strukturen einzuhalten, die selbstverständlich wichtig sind. Aber wie jeder von uns weiß, verläuft das Leben hier und da mal anders. So eigentlich auch an diesem Tag. Denn das Treffen fand in den Abendstunden statt. In den von ihr gewohnten Esszeiten. Und so kam es, wie es kommen musste: Als alle nach langer Zeit in illustren Gesprächen waren, sprang sie auf, nahm Kind und Kegel und musste heim. Denn um 18 Uhr gab es wie jeden Tag Abendessen. Und dieses durfte nirgendwo anders eingenommen werden, als zuhause am Tisch. Klar werden jetzt viele denken: Super konsequent. Das Kind bekommt einfach ein wohlbehütetes, strukturiertes Leben vorgelebt. So hat es doch die beste Voraussetzungen, um später im Leben klar zu kommen … oder auch nicht. Denn wenn eure Kinder nie lernen, dass nicht immer alles nach „Plan“ verläuft, man sich einfach auch mal flexibel den Gegebenheiten hingeben darf, ohne dass die Welt für einen zusammenbricht, dann werden sie nie wirklich aufs Leben da draußen vorbereitet.

Egal, wie Du nun drüber denkst. Hauptsache Du denkst einmal drüber nach;-)

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